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Ausgewählte geschichtliche Daten
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Winter 1860/61
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Wie alles begann:
Im harten Winter 1860/61 – noch zu den Regierungszeiten des hessischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm - erkrankte in Cassel ein alter Postkondukteur, der die Personenpost auf dem Kurse Cassel-Volkmarsen zu begleiten hatte. Ein Postschaffner im inneren Dienst der Fahrpostabteilung, J. Brandt, übernahm des kleinen Mehrverdienstes wegen die Vertretung. Wegen seiner Beschäftigung im Innendienst war er wohl gegen die strenge Kälte nicht widerstandsfähig genug. Kaum zurückgekehrt, warf ihn ein schweres Nervenfieber aufs Krankenbett.Schon nach wenigen Tagen folgte der Tod. Frau und Kinder standen nun ohne Mittel da. Ansprüche auf Witwen- und Waisengeld hatten sie noch nicht.
Der damalige Ober-Postamtsassistent Wolff bat deshalb mit einem Umlaufschreiben die Angehörigen aller Casseler Postdienststellen um tatkräftige Hilfe.
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20.01.1861
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1. Gründungsversammlung. Sie beruht auf der Idee des Ober-Postamtsassistenten Wolff aus Cassel, bedürftige Angehörige verstorbener Kollegen finanziell zu unterstützen.
Bei der Beratung des Satzungsentwurfs ergeben sich jedoch größere Schwierigkeiten. Die Satzung wird nicht angenommen.
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11.02.1862
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2. Gründungsversammlung. Die Satzung wird angenommen. Zweck des Vereins ist nach dem Satzungswortlaut die Unterstützung in Sterbefällen durch die Zahlung eines Zuschusses zu den Kosten der Beerdigung beim Ableben der Mitglieder. Aufnahmefähig sollen alle im Dienst stehenden Beamten, einschl. der Praktikanten, Gehilfen und Exgedienten sein, ebenso das Personal der Postämter und Postverwaltungen bzw. später das Personal der Ämter I und II, die Posthalter, die vereidigten Posthaltereigehilfen und Wagenmeister sowie die "dekorierten" Postillione, endlich auch die Frauen der Mitglieder.
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01.03.1862
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Der Verein beginnt seine Tätigkeit. Der Vorstand besteht aus zwei Beamten, dem Vorsitzenden und dem Kassen- und Schriftführer sowie einem Unterbediensteten als Beisitzer.
Gewählt sind als Vorsitzender der Inspektionsbeamte Ober-Postamtssekretär Brehm, als Schrift- und Kassenführer Oberpostamtsassistent Wolff, als Beisitzer: Ober-Postamtswagenmeister Puch, als Stellvertreter des Vorsitzenden Ober-postamtssekretär Kersting, als Stellvertreter des Schrift- und Kassenführers Oberpostamtsassistent Paul sowie als Beisitzer Oberpostamts-Wagenmeister Buchenau.
Die Verwaltung gewährt dem Verein Portofreiheit; sie ist mit der Abführung der Beiträge durch die monatlichen Abrechnungen der Postanstalten einverstanden. Der "Erb-Landespostmeister" stiftet einen Gründungsbetrag von 100 Thalern.
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01.05.1862
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Ab diesem Zeitpunkt werden erstmals Sterbegelder gezahlt. Ihre Höhe wird für die beiden ersten Jahre auf 25 Thaler und nach Ablauf dieser Frist auf 40 Thaler festgesetzt.
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Ende 1862
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Der Verein hat bereits 607 Mitglieder.
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Ende 1863
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Die Rücklagen des Vereins betragen 1.200 Thaler.
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14.12.1865
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Generalversammlung. Sie wird u. a. einberufen, weil die hohe Sterblichkeit der älteren Mitglieder in Verbindung mit dem geringen Zuwachs den Vorstand mit lebhafter Sorge für den Fortbestand des Vereins erfüllt. Das "Eintrittsgeld" wird abgeschafft und die Beiträge werden neu gestaffelt.
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Anfang 1873
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Der Verein hat noch 538 Mitglieder. Sein Name ist inzwischen geändert worden; er lautet jetzt "Sterbekassenverein der Postbeamten im Bezirk der OPD Cassel bzw. im Reg.Bez.Cassel".
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Herbst 1873
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Postsekretär Probe entwendet in Cassel mit einem Nachschlüssel 500 Thaler an Preußischen Staatsschuldverschreibungen aus dem Wertgelass der Packkammer, in dem das Vermögen des Vereins aufbewahrt wird.
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23.12.1878
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Mitgliederversammlung. Wahl eines neuen Vorstands und Änderung der Satzung. Die Wahl hat folgendes Ergebnis:
Vorsitz: Postdirektor Schmitt, Cassel,; Schrift- und Kassenführer: Postsekretär
Schaffer; Beisitzer: Postwagenmeister Stumpf; Vertreter in gleicher Reihenfolge: Postsekretär Jäckel, Postsekretär Lichau und Postschaffner Grebe.
Eine Änderung der Satzung beschränkt sich im Wesentlichen auf eine Anpassung an die neuen Verhältnisse und die bestehende Gesetzgebung sowie auf eine Erhöhung der Leistungen und eine bessere Sicherung des Vereinsvermögens. Die Höchstgrenze für das Beitrittsalter wird auf das 55. Lebensjahr herabgesetzt, Das Sterbegeld beträgt fortan für voll zahlende Mitglieder nach drei Monaten und innerhalb der drei ersten Jahre 75 M, nach drei Jahren 150 M.
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1879
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Die Zahl der Mitglieder ist auf 711 gestiegen. Das Vereinsvermögen beträgt 42 827 M.
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19.11.1882
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Mitgliederversammlung. Es wird eine Erhöhung der Sterbegelder beschlossen. Das Sterbegeld von 200 M wird bereits nach neunjähriger statt zwölfjähriger
Mitgliedschaft gezahlt. Es wird eine neue Stufe von 250 M nach achtzehnjähriger Zugehörigkeit eingeführt. Das Sterbegeld für die Mitglieder mit dem geringeren Beitrag wird auf 150 M erhöht.
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1888
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Der bisherige Vorsitzende Postdirektor Schmitt lehnt nach 15-jähriger Vorstandstätigkeit eine Wiederwahl ab. Postdirektor Stephan (Cassel 1) wird als Vorsitzender gewählt.
Die zu diesem Zwecke einberufene Mitgliederversammlung befasst sich gleichzeitig mit einem erneuten Antrag auf Erhöhung der Sterbegelder.
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18.02.1893
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Mitgliederversammlung. Die Mitgliederzahl hat sich inzwischen auf 1117 erhöht; das Vereinsvermögen ist auf 71.000 M gestiegen.
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28.02.1896
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Mitgliederversammlung. Die günstigen Rechenschaftsberichte erwecken Bestrebungen auf Erhöhung der Sterbegelder. Der PS Röbel legt einen Antrag vor, durch einen Versicherungsmathematiker eine Berechnung der Altersgrenze und der Sterblichkeit aufstellen zu lassen. Der Antrag wird jedoch abgelehnt.
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14.11.1897
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Mitgliederversammlung. Ein Mitglied regt erneut an, das Sterbegeld bis zum Betrage von 500.- M zu erhöhen oder die Beiträge herabzusetzen. Der Antrag wird aber abgewiesen.
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November 1900
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Der Vorstand löst sein im Jahre 1896 gegebenes Versprechen ein und schlägt nun eine Erhöhung des Sterbegeldes vor. Den Röbelschen Antrag von 1896 auf eine versicherungstechnische Prüfung der Sätze nimmt man dagegen nicht wieder auf, obwohl sich die auf jedes Mitglied entfallende Sicherheit gegenüber 1896 keineswegs verbessert hat.
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01.01.1900
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Mit einem Bestand von 1628 Mitgliedern und einem Barvermögen von 90.338 M geht die Poststerbekasse in das neue Jahrhundert. Noch in den drei letzten Jahren des alten Jahrhunderts hatte sie einen Zuwachs von nicht weniger als 336 Mitgliedern und einen Vermögenszuwachs vor 15.136 M zu verzeichnen.
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22.11.1903
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Mitgliederversammlung. Für den Schrift- und Kassenführer, Oberpostsekretär Scheffer, wird ab 1. Januar 1904 eine jährliche Vergütung von 300 M festgesetzt. Sch. hatte bis dahin auf eine Vergütung verzichtet, weil er seine Tätigkeit als ehrenamtliche ansah.
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19.02.1905
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Mitgliederversammlung. Oberpostsekretär Scheffer scheidet nach 30-jähriger Tätigkeit für den Verein aus. Sein Nachfolger wird Oberpostsekretär Bohne, der als Rechnungsprüfer schon längere Zeit Einblick in die Kassenführung gewonnen hatte. Die Mitgliederzahl war während Scheffers Amtszeit von 338 auf 2.156, das Vermögen von 24.000 auf 107.712 Mark gestiegen. Der Höchstsatz des Sterbegeldes war von 120 auf 400 Mark erhöht worden. Noch in der Mitgliederversammlung erklärt Scheffer, dass er die ihn für 1904 zustehende Vergütung von 300 Mark dem Verein als Geschenk überweisen werde. Der Verein ehrt ihn beim Ausscheiden durch einstimmige Ernennung zum Ehrenvorsitzenden.
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11.11.1906
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Mitgliederversammlung. Es liegen 767 Stimmberechtigungen vor. Auf der Tagesordnung stehen die Wahl des Gesamtvorstandes, die Neufassung der Satzung und die bessere Sicherung des Vereinsvermögens. Für eine größere Sicherung des Vereinsvermögens ist angeregt, die im Vereinsbesitz befindlichen Schuldverschreibungen des Reiches, Preußens und der Stadt Cassel in die betreffenden Grundbücher eintragen zu lassen. Der Antrag wird auch angenommen, kann aber nicht ausgeführt werden. Der Verein entspricht, wie sich bei dieser Gelegenheit herausstellt, noch nicht den gesetzlichen Vorschriften in Bezug auf Rechtsfähigkeit. Dem Vorstand wird daher zunächst empfohlen, die bestehenden Hinderrisse auszuräumen.
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1909
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Der Verein wird inzwischen durch die Kaiserliche Ober-Postdirektion, besonders durch deren Vorsteher, Geh. Ober-Postrat Hoffmann, in entgegenkommender Weise gefördert. Schon seit November 1906 wird der Sitzungssaal im neuen Postgebäude in Cassel für die Mitgliederversammlungen zur Verfügung gestellt. H. hat die Unterbringung des "Vereinsgeldschrankes" im Dienstzimmer des Kassenführers erlaubt und mit Verfügung vom 7. Sept. 1909 genehmigt, dass fortan auch in Cassel die Mitgliedsbeiträge durch die Verkehrsämter eingezogen und durch monatliche Zurechnung abgeführt werden dürfen. Sämtliche Beiträge werden fortan der Vereinskasse im Wege der Berechnung zugeführt. Sie werden in den Ersatzlisten und Abrechnungen der Ämter nachgewiesen. Dadurch kann auf die Quittungsleistung über die einzelnen Monatsbeiträge verzichtet werden.
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12.02.1911
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Mitgliederversammlung. Auf Antrag des Vorstandes wird beschlossen, die Quittungsbücher wegfallen zu lassen und dafür Aufnahmescheine als Ausweis der Zugehörigkeit zur Kasse einzuführen. Im Zusammenhang mit der Rechtsfähigkeit des Vereins hat sich noch nichts geändert.
- Die Eintragung in das Vereinsregister wurde später abgelehnt, weil der Zweck des Vereins auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet sei. Ein Privatunternehmen nach Art des Sterbekassenvereins, der als ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit anzusehen sei, könne nur durch Erlaubnis der Bundesbehörde Rechtsfähigkeit erlangen (Schreiben des Kgl. Amtsgerichts Cassel Abs. XII v.12.4.1911). –
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09.11.1911
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Mitgliederversammlung. Im Zusammenhang mit der Ausschreibung dieser Mitgliederversammlung ist der Oberbürgermeister der Residenz auf die Poststerbekasse aufmerksam geworden. Zur Feststellung, ob sie zu den seiner Aufsicht unterstellten Versicherungsunternehmungen gehört, forderte er am 27. Dezember 1911 die Satzung an. Da sich nach der Satzung die Tätigkeit des Vereins auch auf das Fürstentum Waldeck erstreckt, ist damit die Voraussetzung für die Unterstellung des Vereins unter das Kaiserliche Aufsichtsamt für Privatversicherung gegeben. Der Oberbürgermeister gibt daher die Satzung an das Aufsichtsamt weiter, welches dann am 20. März die förmliche Vorlage der gültigen Satzung, der Rechenschaftsberichte der letzten drei Jahre, die Angabe der Mitgliederzahl und ihre Verteilung auf die beiden Bundesstaaten verlangt. Der Verein wird nach § 2 des Versicherungsaufsichtsgesetzes schließlich der Aufsicht des Kaiserlichen Aufsichtsamtes unterstellt. Das verlangt nunmehr den durch ein versicherungstechnisches Gutachten gedeckten Nachweis über die Fähigkeit der Kasse, die in der Satzung versprochene Leistung auch dem "letzten Mitglied" zu gewähren. Weiter beansprucht das Aufsichtsamt die Anpassung der Satzung an das Versicherungs-Aufsichtsgesetz (V.A.G.) und das Versicherungs-Vertragsgesetz. Dabei sollen der Kasse die für kleinere Vereine vorgesehenen Erleichterungen nach § 53 des V.A.G. zugestanden werden.
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18.02.1912
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Mitgliederversammlung. Das 50-jährige Bestehen des Vereins am 11. Februar 1912 hätte wohl Anlass sein können, diese Mitgliederversammlung besonders würdig und feierlich zu gestalten. Sie unterscheidet sich aber nur wenig von den früheren Versammlungen und ist nur von 13 Mitgliedern mit 195 Stimmberechtigungen besucht.
Soweit noch feststellbar, wurden in den 50 Jahren rd. 206.000 M bei etwa 900 Todesfällen gezahlt.
Die "Casseler Allgemeine Zeitung" und das "Casseler Tageblatt" berichten in den Nummern vom 31. März 1912 über den Verein und das Jubiläum
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03.01.1914
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Nach mehreren Anläufen – bei denen die Satzungsentwürfe nicht akzeptiert worden waren - wird der Aufsicht wiederum ein Satzungsentwurf vorgelegt, der nun endlich bis auf einige unwesentliche Änderungen als einwandfrei anerkannt wird.
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22.02.1914
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Mitgliederversammlung. Der Inhalt des Satzungsentwurfs wird ausführlich dargestellt. Ein Annahmebeschluss soll jedoch in einer späteren Mitgliederversammlung gefasst werden.
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06.04.1914
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Mitgliederversammlung. Die anwesenden 41 Mitglieder mit 834 Stimmeberechtigungen nehmen nach lebhafter Diskussion den vorgelegten Satzungsentwurf einstimmig an.
Am 18. April kann der Satzungsentwurf dem Aufsichtsamt zur endgültigen Genehmigung vorgelegt werden. Das Amt beanstandet nochmals zwei Punkte der gewählten Fassung, erteilt aber nach deren Änderung an 25. Juni 1914 im Namen des Reichs die "nachgebuchte" Anerkennung. Damit sind endlich alle Schwierigkeiten überwunden; und die Kasse ist auf eine rechtlich und rechnerisch sichere Grundlage gestellt.
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01.01.1915
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Die Neuordnung tritt in Kraft. Die neuen Beitragssätze werden anschließend erhoben. Die Hebeliste sowie die Beitragslisten und Aufnahmescheine werden neu aufgestellt und ausgehändigt.
Mitten in die Vorbereitungen hinein fällt noch der Ausbruch des 1. Weltkrieges, der die Vorstandsmitglieder auch dienstlich ungemein in Anspruch nimmt.
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1915 - 1919
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Im Laufe des Jahres 1915 kann das Mitgliederverzeichnis umgearbeitet und durch eine Kartei ersetzt werden. Der 1. Weltkrieg nimmt alle Mitarbeiter der Kasse in steigendem Maße in Anspruch. Erst 1916 lassen sich nach der Neuordnung die dringendsten Arbeiten durch den überlasteten Vorstand zu Ende führen. Nicht zuletzt wird auch die Weiterentwicklung des Vereins infolge des Krieges zeitweilig beeinträchtigt. Erst 1917 nimmt der Mitgliederbestand wieder zu.
Der inzwischen aus dem Vorstand ausgeschiedene Postdirektor a. D. Wolff wird in der Mitgliederversammlung vom 17.03.1917 zum Ehrenmitglied ernannt.
In dieser Zeit werden auch geordnete Akten angelegt.
Besondere Mühe verursacht die endgültige Durchführung der Neuordnung des Vereins und die gründliche Umgestaltung des Kassenwesens. Sie findet ihre Lösung in einer vom Vorsitzenden ausgearbeiteten Geschäfts- und Kassenordnung, die am 30.11.1917 vom Vorstand einstimmig angenommen wird.
Nicht weniger als 50 Mitglieder sind im 1. Weltkrieg gefallen.
Die Sterblichkeit ist während des Krieges und auch danach ohnehin recht hoch. Die traurigen Verhältnisse und ein wiederholtes Auftreten der Grippe fordern besonders unter den älteren Jahrgängen viele Opfer.
Das Ehrenmitglied, Postdirektor a. D. Wolff, stirbt 1918 hoch betagt. Sein Name ist mit der Geschichte des Vereins unlösbar verknüpft.
Der Verein hat Ende 1919 2943 Mitglieder.
Das Vereinsvermögen ist seit 1916 von 189.000 Mark auf einen Nennwert von 226.000 Mark angewachsen.
An den Zeichnungen zur Kriegsanleihen beteiligt sich der Verein im Jahre 1915 mit 8.000 Mark, 1916 mit 10.000 Mark und 1917 mit 32.000 Mark.
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20.03.1920
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Mitgliederversammlung. Für den am 28.04.1914 verstorbenen Beisitzer, Oberpostschaffner Reismeier, wird als Nachfolger Oberpostschaffner Schneider vom PA 7 in Cassel ordnungsmäßig gewählt.
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März 1920
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Die für das Geschäftsjahr 1919 vorgeschriebene technische Prüfung der Kasse hat jetzt stattgefunden, und zwar durch den Versicherungs-Chefmathematiker Ebelt in Frankfurt/Main. Nach seinem Gutachten haben sich die zur Gesundung der Kasse vorgeschlagenen und durchgeführten Maßnahmen bewährt. Insbesondere die damals berechneten erhöhten Beiträge haben sich als zweckentsprechend erwiesen. Anlass zu weiteren Maßnahmen (Erhöhung der Beiträge oder Herabsetzung der Sterbegelder) besteht nach dem Gutachten nicht.
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20.01.1921
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Die Verwaltung der Zinsscheine, die einen jährlichen Kostenaufwand von 350 Mark verursacht, geht wieder auf den Vorstand über. Die Mäntel zu den Wertpapieren werden in einem Schließfach beim Bankhaus der Gebrüder Zahn aufbewahrt.
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12.03.1921
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Mitgliederversammlung. Die Versammlung wird in das evangelische Vereinshaus einberufen. Geschäftsbericht und Jahresabrechnung werden behandelt. Das Vereinsvermögen an Wertpapieren beträgt 244.000 Mark.
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25.03.1922
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Mitgliederversammlung. Es wird u. a. eine Satzungsänderung beschlossen, wonach der Kassen- und Schriftführer für seine Arbeit eine jährliche Entschädigung von 500 Mark erhalten soll.
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07.10.1922
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Mitgliederversammlung. Für die bis einschl. 31.12.1922 eingetretenen Mitglieder soll, sofern sie das 65. Lebensjahr nicht vollendet haben, aufgrund neuer Bestimmungen eine Zusatzversicherung eingeführt werden. Der Kassen- und Schriftführer soll nunmehr eine jährliche Entschädigung von 1.000 Mark erhalten.
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29.06.1923
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Vorstandssitzung. Es wird beschlossen, Beiträge von auswärtigen Mitgliedern zu stunden, wenn die Einziehung auf Schwierigkeiten stößt. Fälliges Sterbegeld soll dann um den gestundeten Betrag gekürzt werden.
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02.11.1923
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Vorstandssitzung. Die Folgen der Inflation wirken sich massiv auf die Sterbekasse aus.
Die Beiträge können wegen der Geldentwertung nicht mehr eingezogen werden. Denn im Abzugsverfahren ist inzwischen jeweils ein Mindestbetrag von 1.000.000 Mark vorgeschrieben, der selbst bei einer 100.000-fachen Erhöhung nicht erreichbar wäre.
Die Auszahlung der Sterbegelder ist nicht mehr möglich, weil so kleine Beträge zur Postüberweisung nicht mehr angenommen werden, Außerdem wäre die Überweisungsgebühr höher gewesen als das Bilanzvermögen.
Die Einberufung zu einer Mitgliederversammlung ist nicht durchführbar, weil die Kosten für die satzungsgemäß vorgeschriebene Zeitungsanzeige das Gesamtvermögen der Kasse überstiegen hätten.
Die für solche Fälle in der Satzung vorgesehene Auflösung und Liquidation können ebenfalls nicht erfolgen, da die Kosten für Papier und Postgebühren die auf die einzelnen Mitglieder entfallenden Rückzahlungen weit überschritten hätten.
Schließlich bleibt nur übrig, auf die Einziehung von Beiträgen und die Zahlung fälliger Sterbegelder bis auf weiteres zu verzichten.
Die Kasse wird daher vorläufig "stillgelegt".
Aus Kostengründen wird die OPD gebeten, entsprechende Hinweise in die nächste Bezirksverfügung aufzunehmen.
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04.04.1924
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Vorstandssitzung. Nachdem zwischenzeitlich auch über eine völlige Auflösung der Sterbekasse nachgedacht worden ist, wird beschlossen, die Kasse ab 1. Mai 1924 wieder "aufleben" zu lassen - einheitlicher monatliche Beitrag eine Mark, einheitliches Sterbegeld 300 Mark -.
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04.06.1924
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Mitliederversammlung. Es werden mehrere Satzungsänderungen beschlossen. U. a. darf der Gesamtbetrag der Verwaltungskosten 3 v. H. der Beitragseinnahmen nicht überschreiten. Die Satzungsänderungen werden später vom Reichsaufsichtsamt genehmigt.
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1925 bis 1928
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Es finden die satzungsmäßig vorgeschriebenen Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen statt. Dabei geht es im Wesentlichen um die Vergabe von Hypotheken an Mitglieder und die Wahl von Vorstandsmitgliedern.
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23.03.1929
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Mitgliederversammlung. Nach Anhörung des Chefmathematikers Ebelt aus Frankfurt wird beschlossen, das Sterbegeld ab 01.01.1929 von 300 auf 350 RM zu erhöhen.
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20.02.1931
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Vorstandssitzung. Es wird des am 06.02.1931 verstorbenen 1. Vorsitzenden, G. Siegel, gedacht. S. hat in den vielen Jahren seiner Vorstandstätigkeit maßgeblich zum Gedeihen des Vereins beigetragen.
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28.03.1931
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Mitgliederversammlung. Der bisherige 2. Vorsitzende, Mardorf, wird für den verstorbenen G. Siegel zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Außerdem wird mit Wirkung vom 01.01.1931 eine Satzungsänderung hinsichtlich des Eintrittsalters und der damit verbundenen Staffelung des Sterbegeldes beschlossen.
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11.09.1931
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Vorstandssitzung. Hypotheken sollen grundsätzlich nur an Mitglieder im Höchstwert von einem Drittel des Objektwertes gewährt werden. Es wird eine Bewerberliste geführt.
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04.01.1932
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Außerordentliche Mitgliederversammlung. Die Versammlung wird auf Antrag von 40 Mitgliedern einberufen, die mit der von der Mitgliederversammlung am 28.03.1931 beschlossenen Satzungsänderung nicht einverstanden sind. Die Satzungsänderung bleibt nach Beschluss der a. o. MV aber bestehen.
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20.01.1933
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Vorstandssitzung. Um neue Mitglieder zu gewinnen, soll den Vertrauensleuten, die im Benehmen mit den "Organisationen" bestellt werden, eine Vergütung von einer Reichsmark gezahlt werden.
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10.06.1933
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Die Gelder werden immer wieder in Goldpfandbriefen angelegt. So kauft der Vorstand z. B. an diesem Tag für 10.000 RM Goldpfandbriefe der Preußischen Landespfandbriefanstalt. Die Mäntel werden vorschriftsmäßig im Safe bei der Stadtsparkasse Kassel, die Gutscheine dazu im Wertgelass des BPA 26 Kassel eingeschlossen.
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30.11.1934
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Der Vorstand beschließt, das "Winterhilfswerk des Deutschen Volkes" mit einer einmaligen Spende von 20 RM zu unterstützen.
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20.03.1937
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Mitgliederversammlung. Der Vorsitzende, Obertelegrapheninspektor Mardorf, gedenkt des 75-jährigen Bestehens der Sterbekasse und bittet um weitere Werbungen für den Verein.
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15.02.1940
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Vorstandssitzung. Bekanntgabe eines Schreibens der Reichsgruppe "Versicherungen" vom 18.12.1939. Danach müssen künftig 30 %, das sind rund 12.000 RM als Reichsanleihe gezeichnet werden anstatt bis dahin nur 6 %.
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19.03.1943
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Mitgliederversammlung. Versammlungsort ist der Erfrischungsraum des Fernsprechamtes Kassel am Königsplatz. Es wird eine Satzungsänderung beschlossen, wonach Mitglieder, die der Kasse vor dem 01.05.1924 angehört haben, vom 01.01.1943 anstatt eines Sterbegeldes von 400 RM ein solches von 500 RM bekommen sollen.
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16.10.1945
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Die bisher bei der Stadtsparkasse Kassel in einem Stahlfach aufbewahrten Wertpapiere müssen auf Anordnung der amerikanischen Besatzungsmacht der Landeskreditkasse zur Depotverwaltung übergeben werden.
Der während der Kriegsjahre im Erdgeschoss des RPD-Gebäudes wegen der Fliegerangriffe abgestellte Kassenschrank wird in einem stark beschädigten Zustand aufgefunden. Das RPD-Gebäude war Mitte Juni 1945 durch die dort untergebrachten Polen geplündert worden. Aus dem beschädigten Schrank können wichtige Unterlagen (Mappe mit Hypobriefen, Protokollbuch, Postscheckabrechnungen vom 31.12.1943 bis 01.08.1944, Wertpapierverzeichnis und Mitgliederlisten) gerettet werden.
Auch im Dienstzimmer des Kassierers sind der Schrank mit Kassenbelegen und Formblättern sowie das Wertgelass aufgebrochen und geplündert worden.
Infolge der ununterbrochenen Luftangriffe Anfang des Jahres war der Postbetrieb massiv gestört. So dass auch die gesamte Jahresabrechnung für das Geschäftsjahr 1944 mit wichtigen Unterlagen den Rechnungsprüfer nicht erreicht hatte.
Die entstandenen Schäden können nur mit großem Aufwand nach und nach behoben werden.
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26.11.1948
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Vorstandssitzung. Anträgen von Mitgliedern bis zum Alter von 60 Jahren auf Neuaufnahme soll stattgegeben werden, wenn für die Zeit vor der Währungsumstellung am 20.06.1948 die entsprechenden Beiträge in neuer Währung nachgezahlt werden.
Dem Hess. Aufsichtsamt soll vorgeschlagen werden, den Monatsbeitrag auf 1,50 DM heraufzusetzen und die Leistung auf 70 % zu ermäßigen. Ab 01.01.1949 soll dann der alte Monatsbeitrag von 1,00 DM erhoben werden. Die Sterbegeldsätze werden dafür zum Ausgleich um 50 % herabgesetzt.
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21.03.1949
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Mitgliederversammlung. Es wird beschlossen, je Mitglied einen Monatsbeitrag von 2,25 DM zu erheben, damit der bisherige Sterbegeldsatz ausgezahlt werden kann.
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28.03.1950
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Mitgliederversammlung. Ein Antrag, das Eintrittsalter auf 60 Jahre zu erhöhen, wird abgelehnt. Der Antrag, die alten Beiträge und Leistungen beizubehalten, wird angenommen.
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27.04.1951
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Außerordentliche Mitgliederversammlung. Es wird beschlossen, eine "Kleinversicherung" mit einem einheitlichen Sterbegeld von 300 DM und nach Eintrittsalter gestaffelten Beiträgen von 0,35 bis 0,85 DM einzuführen.
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07.12.1951
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Bei den Ämtern werden Vertrauensleute eingesetzt, die auch Mitglied der Kasse sein sollen. Als Werbegebühren werden inzwischen je nach Versicherungsklasse 1,00 bzw. 2,00 DM gezahlt.
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26.03.1954
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Mitgliederversammlung. Es wird beschlossen, im Interesse der älteren Mitglieder die Ansammlung der Prämienreserven und die bisherigen Beitrags- und Sterbegeldsätze beizubehalten. Dieser Beschluss soll dem Bundesaufsichtsamt in Berlin vorgelegt werden.
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02.06.1955
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Vorstandssitzung. Nachdem in den vergangenen Jahren zahlreichen Mitgliedern Hypotheken gewährt wurden, beschließt der Vorstand, dafür ab sofort einen Verwaltungskostenbeitrag in Höhe von 1 v. H. zu erheben.
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14.10.1955
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Der 1. Vorsitzende des Vereins, Obertelegrapheninspektor Hermann Mardorf, teilt mit, dass er seinen Posten aus gesundheitlichen Gründen niederlegen muss. Herr M. hat das Vereinsgeschehen seit fast 25 Jahren als Vorsitzender maßgeblich mit gestaltet.
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18.10.1955
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Vorstandssitzung. Vorbehaltlich der Bestätigung durch die ordentliche Mitgliederversammlung wird der 2. Vorsitzende, Georg Damm, mit der Wahrnehmung der Aufgaben des bisherigen 1. Vorsitzenden Mardorf beauftragt.
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23.03.1956
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Mitgliederversammlung. Herr Georg Damm wird als 1. Vorsitzender von der Mitgliederversammlung bestätigt. Im Zusammenhang mit der Währungsreform hat die Kasse auf Anweisung des Bundesaufsichtsamts für das Versicherungs- und Bausparwesen in Berlin eine DM-Eröffnungsbilanz - Stand 21.06.1948 - bis zum 28.04.1956 vorzulegen. Sie ersetzt die bis dahin geltende "Umstellungsrechnung" und ist Grundlage für die künftige Rechnungslegung. Die DM-Eröffnungsbilanz weist auf der Aktiv- und Passivseite eine Summe von jeweils 216.860,68 DM aus und wird von der Mitgliederversammlung einstimmig festgestellt.
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15.11.1956
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Vorstandssitzung. Der Vorstand bestellt für den nach kurzer Tätigkeit verstorbenen 1. Vorsitzenden Georg Damm vorbehaltlich der Zustimmung durch die Mitgliederversammlung Karl Viereck als Nachfolger.
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27.03.1957
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Mitgliederversammlung. Auf Anordnung des Bundesaufsichtsamts für das Versicherungs- und Bausparwesen werden mehrere Satzungsänderungen beschlossen. So wird z. B. mit der Einführung eines neuen Tarifs das Beitrittsalter vom 50. auf das 60. Lebensjahr heraufgesetzt. Als Vorstandsvorsitzender wird OPI Wilhelm Nolte gewählt; sein Stellvertreter ist PI Willi Fischer.
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08.09.1958
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Vorstandssitzung. Die Werbeprämien werden erhöht. Sie betragen jetzt für 300 DM Sterbegeld 3 DM, für 600 DM 6 DM, für 900 DM 9 DM und für 1.200 DM 12 DM.
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05.02.1959
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Vorstandssitzung. Der Höchstbetrag der zu vergebenden Hypotheken wird auf 5.000 DM festgelegt. Die Rückzahlungsfrist beträgt sechs bis acht Jahre. Wegen der Kündigung der bisherigen Räume soll am 1. April 1959 in die Friedrichsstraße 14 in Kassel umgezogen werden.
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13.12.1960
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Vorstandssitzung. Diskussion über ein Schreiben des Sterbekassenverbandes, wonach keine kleinen Baudarlehn mehr gezahlt werden dürfen.
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27.03.1962
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Vorstandssitzung. Es wird beschlossen, jedem Teilnehmer an der ordentlichen Mitgliederversammlung ein "Verzehrentgelt" von 2,00 DM zu zahlen.
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27.03.1962
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Mitgliederversammlung. Der Vorsitzende Wilhelm Nolte gedenkt der Vereinsgründung aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Vereins. Er erinnert an die langjährigen Vorstandsmitglieder Wolff, Ritter, Loewe, Siegel, Mardorf, Eltze und Bohne, deren Namen für immer mit der Geschichte des Vereins verbunden sein werden. Trotz zweier Weltkriege hat sich der Verein aus kleinen Anfängen zu einer Sterbegeldversicherung mit beachtlicher Mitgliederzahl entwickelt. Auf die "Kleinversicherung" von 300,00 DM soll künftig verzichtet werden.
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21. 03.1963
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Mitgliederversammlung. Vom satzungsgemäß bestellten Rechnungsprüfer, Postamtmann Klein, wird darauf hingewiesen, dass sämtliche Wertpapiere vom Geschäftsjahr 1962 an zum Deckungsstock gehören. Nach dem VAG darf der Vorstand über sie nur mit Zustimmung des Treuhänders oder seines Vertreters verfügen.
Der Vorstand setzt sich jetzt zusammen aus:
Wilhelm Nolte, Postoberinspektor, Vorsitzender, Kassel;
Willi Fischer, Postoberinspektor, stellvertretender Vorsitzender, Kassel
und den Beisitzern
Fritz Claus, Postamtmann a. D., Kassen- und Schriftführer; Kassel;
Georg Engelsking, Postbetriebswart a. D.; Bad Wildungen;
Willi Gellert, Postassistent a. D., Kassel;
Adam Crede, Telegraphenleitungsaufseher a. D., Großenritte;
Heinrich Heinemann, Postobersekretär, Kassel und
Heinrich Brauroth, Posthauptsekretär, Treysa.
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24.03. 1964
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Mitgliederversammlung. Es sollen höhere Sterbegeldsätze von 1.500 und 1.800 DM eingeführt werden. Versuchsweise soll für unter 18-jährige Kinder von Mitgliedern ein Sterbegeld in Höhe von 10 % der Grundversicherung zunächst bis Ende 1967 gewährt werden.
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21.03.1966
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Mitgliederversammlung. Nach dem Geschäftsbericht für das Jahr 1965 hat der Verein 7.174 Mitglieder. Die Beitragseinnahmen belaufen sich auf 146.011,27 DM. An Sterbegeldern wurden 62.615,00 DM gezahlt. Der Erlös aus Wertpapieren beträgt einschl. Zinsen rund 59.000 DM. Der bilanzmäßige Ertrag beläuft sich auf 116.439,38 DM bei einer Bilanzsumme von 1.348.141,34 DM.
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21./22.12.1966
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In den Büroräumen Friedrichsstraße 14 III, Kassel, wurde eingebrochen. Die Täter entwendeten die Geldkassette, Geldrollen, die Markenmappe mit Wertzeichen und das Kassenbuch. Darüber hinaus entstanden Sachschäden an der Eingangstür und an Möbeln. Insgesamt belief sich der Schaden auf ca. 900 DM. Davon bezahlte die Versicherung 566,28 DM. Die Täter wurden gefasst.
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19.03.1968
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Mitgliederversammlung. Nach fünfjähriger Amtszeit tritt der bisherige Vorstand zurück. Er wird aber anschließend in der gleichen Besetzung wieder gewählt.
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28.03.1972
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Mitgliederversammlung. Auf Anregung des BAV wird die durch zahlreiche Änderungen inzwischen unübersichtlich gewordene Satzung neu gefasst.
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26.03.1974
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Mitgliederversammlung. Für den aus Altersgründern zurückgetretenen Geschäftsführer Fritz Claus wird der bisherige Kassenprüfer Bruno Voigt gewählt.
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19.03.1975
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Mitgliederversammlung. Für den verstorbenen stellvertretenden Vorsitzenden, Willi Fischer, wird PAm Horst Willius gewählt. Der im Vorjahr ausgeschiedene Geschäftsführer Fritz Claus wird für seine 43-jährige Tätigkeit bei der Kasse besonders geehrt.
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07.04.1976
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Vorstandssitzung. Es wird beschlossen, auf Vorschlag des Versicherungsmathematikers eine feste Sterbegelderhöhung um 5% vorzunehmen und im Todesfall ein Gewinnzuschlag von 33 1/3% zu zahlen.
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11.08.1976
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Mitgliederversammlung. Die MV findet erstmals in der Kantine des Postamts 1 in Kassel statt. Es wird ein Beschluss zur Anhebung der Sterbegeldsätze auf 3.000 DM gefasst, der auch eine Änderung der Satzung bedingt.
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21.01.1977
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In der Nacht vom 21. zum 22. Januar wurden die Geschäftsräume von Einbrechern heimgesucht. Sie durchwühlten den Schreibtisch und die Schränke des Karteiführers. Entwendet wurde aber nichts. Der Kassenraum, dessen Tür mit einem Zylinderschloss gesichert war, wurde verschont.
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19.10.1977
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Vorstandssitzung: Der Vorstand beschließt, auch Partner von Vereinsangehörigen, die in eheähnlicher Gemeinschaft leben, als Mitglieder aufzunehmen. Die Vergütung für die Bürohilfe soll auf monatlich 540,00, die für den Karteiführer auf 600,00 DM und die für den Geschäftsführer auf 775,00 DM festgesetzt werden.
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22.02.1978
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Vorstandssitzung. Die Kasse hat nach intensiver Werbung im Rj. 1977 einen bilanzmäßigen Überschuss von 467.725 DM erwirtschaftet. Die Bilanzsumme beträgt 3.921.046 DM. Am Jahresende 1977 hat der Verein 7.551 Mitglieder bei einer Versicherungssumme von 14.335.593 DM.
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16.03.1978
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Mitgliederversammlung. Nach Neuwahl der Vorstandsmitglieder setzt sich der Vorstand folgendermaßen zusammen.
Wilhelm Nolte, 1. Vorsitzender,
Horst Willius, stellvertretender Vorsitzender,
Bruno Voigt, Kassen- und Schriftführer und
Heinrich Brauroth, Paul Düker, Heinrich Heinemann und August Schäfer jeweils als Beisitzer.
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22.05.1979
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Mitgliederversammlung. Für den verstorbenen Beisitzer Heinrich Brauroth wird Hans Dulak als Beisitzer in den Vorstand gewählt.
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30.03.1980
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Mitgliederversammlung. Die Satzung ist wegen zahlreicher Berichtigungen und Ergänzungen unübersichtlich geworden und nach Auffassung des BVA durch eine neue zu ersetzen. Eine Verabschiedung der neuen Satzung soll für die Mitgliederversammlung im nächsten Jahr vorgesehen werden.
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05.08.1982
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Mitgliederversammlung. Aufgrund einer entsprechenden Stellungnahme des Versicherungsmathematikers wird beschlossen, die Höchstversicherungssumme von 3.000 auf 4.800 DM zu erhöhen.
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27.04.1983
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Mitgliederversammlung. Die Anhebung der Höchstversicherungssumme hat sich positiv aus gewirkt. Es hat über 250 Neuzugänge gegeben. Die Vorstandsneuwahl hat folgendes Ergebnis:
Hermann Mandel, 1. Vorsitzender,
Horst Willius, stellvertretender Vorsitzender,
Wilhelm Nolte, Kassen- und Schriftführer und
Paul Düker, Hans Dulak, Heinrich Heinemann und Hans-Dieter Kattner jeweils als Beisitzer.
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1985
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In der Zeit vom 21.10. bis 25.10.1985 ist die Kasse vom BAV eingehend geprüft worden. Die Kassenführung und die Leistungsangebote wurden nicht beanstandet.
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24.03.1987
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Mitgliederversammlung. Der 1. Vorsitzende, Hermann Mandel, gibt einen Überblick über die 125-jährige Vereinsgeschichte. Der Verein hat jetzt 7.899 Mitglieder.
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21.07.1987
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Vorstandssitzung. Über ein Angebot der Gesellschaft für Verwaltungs- und EDV-Service (VES) soll erst nach einer entsprechenden Vorführung entschieden werden.
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17.03.1988
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Vorstandssitzung. Der Büromitarbeiter Georg Klugescheid (83 Jahre) möchte von seiner Tätigkeit entbunden werden. Seine Aufgaben wird ab 01.09.1988 der Beisitzer Heinrich Heinemann nach entsprechender Einweisung übernehmen.
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19.07.1988
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Mitgliederversammlung. Es werden u. a. folgende Satzungsänderungen beschlossen:
Das Sterbegeld für beitragsfreie mitversicherte Kinder beträgt 2/3 des Grundsterbegeldes, das der am höchsten versicherte Elternteil versichert hat.
Die Höchstversicherungssumme wird von 4.800 auf 6.000 DM festgesetzt.
Nach der Neuwahl setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:
Hermann Mandel, 1. Vorsitzender,
Horst Willius, stellvertretender Vorsitzender,
Wilhelm Nolte, Kassen- und Schriftführer und
Paul Düker, Heinrich Heinemann, Erwin Forsch und Hans-Dieter Kattner jeweils als Beisitzer.
Der Verein hat 7.884 Mitglieder (Stand: 31.12.1987).
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01.01.1989
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Heinrich Heinemann übernimmt für 1.500 DM die Tätigkeit von Georg Klugescheid als Büromitarbeiter.
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19.04.1989
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Mitgliederversammlung. Wegen des damit verbundenen Arbeitsaufwandes wird der Satzungsänderungsbeschluss vom 19.07.1988 rückgängig gemacht.
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11.07.1989
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Vorstandssitzung. Die Bilanzsumme von 10.000.000 DM ist im Rj. 1988 leicht überschritten worden. Deshalb ist das Rj. 1989 mit einem neuen Abrechnungsverfahren für größere Sterbekassen abzuschließen.
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22.10.1991
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Vorstandssitzung. Wilhelm Nolte kündigt an, aus Altersgründen zum 01.06.1992 aus dem Vorstand als Kassen- und Schriftführer ausscheiden zu wollen. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.
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28.11.1991
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Vorstandssitzung. Hans-Dieter Kattner hat sich bereit erklärt, ab 01.06.1992 die Tätigkeiten als Kassen- und Schriftführer zu übernehmen.
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21.05.1992
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Mitgliederversammlung. Hans-Dieter Kattner wird mit Wirkung vom 01.06.1992 zum Kassen- und Schriftführer gewählt.
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21.07.1992
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Vorstandssitzung. Es findet eine ausführliche Diskussion über die vom BAV in Berlin vorgegebene stärkere Überwachung von Risikoanlagen statt. Vom Aktienkauf soll künftig abgesehen werden. Zur Verfügung stehende Mittel sollen überwiegend in Investmentfonds und in Sparkassenbriefen angelegt werden.
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12.01.1993
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Vorstandssitzung. Im Zusammenhang mit der Überprüfung der Vergütungen des Büropersonals hat der Versicherungsmathematiker mitgeteilt, dass der anrechenbare Verwaltungskostenanteil für das Rj. 1991 bei ca. 11 % liegt. Das BAV in Berlin erkenne aber für Kassen dieser Größe inzwischen bis zu 30 % an. Deshalb soll eine angemessene Erhöhung der Vergütungen erfolgen. Ab 1994 sollen für diese Personen die für die DBP gültigen prozentualen Gehaltsanhebungen angewendet werden. Die Aufwandsentschädigung des Vorsitzenden soll auf monatlich 100 DM festgesetzt werden.
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11.08.1993
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Mitgliederversammlung. Nachdem der 1. Vorsitzende, Hermann Mandel, am 26.04.1993 verstorben ist und der bisherige Vorstand zurückgetreten ist, findet eine Neuwahl statt.
Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Karl-Heinz Binnewies, 1. Vorsitzender,
Horst Willius, stellvertretender Vorsitzender,
Hans-Dieter Kattner, Kassen- und Schriftführer und
Paul Düker, Heinrich Heinemann, Heinrich Fröhlich und Erwin Forsch jeweils als Beisitzer.
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24.11.1993
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Vorstandssitzung. Auf Vorschlag des Vorsitzenden soll wegen einer eventuellen Einführung der EDV mit dem Softwareunternehmen VES und dem Deutschen Sterbekassenverband Verbindung aufgenommen werden.
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10.08.1994
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Vorstandssitzung. Nach dem Gutachten des Versicherungsmathematikers soll der für die Jahre 1991 bis 1993 ermittelte Überschuss von 2.944.386,84 DM satzungsgemäß mit 5 % der Verlustrücklage und mit 95 % der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugewiesen werden.
Es wird u. a. darüber informiert, dass die Besoldungskasse der OPD Köln ab 1995 keine Beiträge mehr einbehalten wird. Wie sich die OPD Frankfurt verhalten wird, ist noch nicht bekannt.
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10.08.1994
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Mitgliederversammlung. Nach dem Gutachten des Versicherungsmathematikers soll der für die Jahre 1991 bis 1993 ermittelte Überschuss von 2.944.386,84 DM satzungsgemäß mit 5 % der Verlustrücklage und mit 95 % der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zugewiesen werden. Ein entsprechender Beschluss wird gefasst. Außerdem soll der Gewinnzuschlag in Höhe von 33 1/3 % weitergezahlt werden.
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15.11.1994
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Vorstandssitzung. Der Vorstand beschließt, die Kassenräume renovieren und mit neuen Möbeln ausstatten zu lassen. Außerdem wird einstimmig beschlossen, das EDV-Verfahren in Verbindung mit VES einzuführen.
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13.07.1995
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Vorstandssitzung. Nachdem das Bundesaufsichtsamt mehrfach die Bestellung eines Aktuars angemahnt hat, wird vom Vorstand der Versicherungsmathematiker Stürzer als Aktuar des Vereins bestellt.
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19.07.1995
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Mitgliederversammlung. Die MV beschließt einstimmig Satzungsänderungen, die im Zusammenhang mit den geänderten Organisationsformen der Postunternehmen erforderlich geworden sind.
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14.11.1995
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Vorstandssitzung. Durch Renovierung, Neu-Möblierung und PC-Beschaffung sind bisher Kosten in Höhe von ca. 54.000 DM entstanden. Für die Eingabe der Grunddaten der Mitglieder in die EDV sollen geeignete Hilfskräfte herangezogen werden.
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17.06. bis 21.06.1996
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Prüfung der Sterbekasse vor Ort durch das BAV.
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24.07.1996
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Vorstandssitzung. Der Vorstandsvorsitzende informiert eingehend über die Feststellungen des BAV, das in der Zeit vom 17.06. bis 21.06.1996 eine Überprüfung der Arbeitsabläufe in der Geschäftsstelle durchgeführt hat. Im Vorstand besteht Einigkeit darüber, die festgestellten Mängel umgehend abzustellen.
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24.07.1996
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Mitgliederversammlung. Auch die MV wird über die Prüfung des BAV informiert.
Der Vorstand setzt sich nach teilweiser Neuwahl wie folgt zusammen:
Karl-Heinz Binnewies, 1. Vorsitzender,
Heinrich Fröhlich, stellvertretender Vorsitzender,
Hans-Dieter Kattner, Kassen- und Schriftführer und
Wilhelm Nolte, Heinrich Heinemann, Rainer Dippel und Erwin Forsch jeweils als Beisitzer.
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28.08.1996
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Vorstandssitzung. Wegen der nach Ansicht des BAV notwendigen Umstellung der Finanzbuchhaltung, sollen zwei ausgebildete Bilanzbuchhalter vorübergehend zur Unterstützung des Kassen- und Schriftführers herangezogen werden.
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12.02.1997
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Vorstandssitzung. Beisitzer Rainer Dippel hat außerhalb seiner beruflichen Tätigkeit die Erfassung der Bestandsdaten für die EDV weitgehend beendet. Die endgültige Umstellung der Finanzbuchhaltung auf das elektronische Verfahren steht noch bevor.
Hans-Dieter Kattner wird Ende März 1997 seine Tätigkeit als Kassen- und Schriftführer an Heinrich Fröhlich abgeben.
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13.08.1997
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Vorstandssitzung. Aufgrund einer Empfehlung des BAV wird beschlossen, im Zusammenhang mit der Umstellung der Finanzbuchhaltung auf die EDV auch weiter für die Dauer eines Jahres die Dienste eines Finanz- und Bilanzbuchhalters in Anspruch zu nehmen.
Der Vorsitzende würdigt die erfolgreiche Arbeit und das Engagement des aus Altersgründen offiziell ab 31.03.1997 zurückgetretenen Kassen- und Schriftführers Hans-Dieter Kattner. Ihm werden Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit ausgesprochen.
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13.08.1997
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Mitgliederversammlung. Es werden mehrere Satzungsänderungen beschlossen, die z. T. auf den Empfehlungen des BAV beruhen. U. a. soll die Zahl der Vorstandsmitglieder von 7 auf 5 verringert werden.
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11.03.1998
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Vorstandssitzung. Infolge der Spartentrennung bei der Post AG und der Fluktuation der Bediensteten innerhalb der einzelnen Sparten und Besoldungszentren (BZE) wird die Beitragseinziehung immer unübersichtlicher und kostenaufwendiger (4.500 DM im Jahr). Deshalb werden die Beiträge künftig nach Einzugsermächtigung vierteljährlich im Voraus von den Konten der aktiven Mitglieder abgebucht.
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15.07.1998
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Mitgliederversammlung. Der Vorsitzende stellt der MV dar, dass im Zusammenhang mit der geplanten Einführung des Euro hinsichtlich der Beitragsgestaltung und der Sterbegeldzahlung diverse Probleme auf die Kasse zukommen werden. Anschließend werden entsprechende Vorratsbeschlüsse gefasst.
Die Vorstandsmitglieder Wilhelm Nolte und Hans-Dieter Kattner scheiden auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Sie werden für 40- bzw. 15-jährige Tätigkeit besonders geehrt. Heinrich Heinemann erhält für seine mehr als 40-jährige Tätigkeit beim Verein eine Ehrenurkunde des Sterbekassenverbandes.
Der jetzt 5-köpfige Vorstand setzt sich nach Neuwahl wie folgt zusammen:
Karl-Heinz Binnewies, 1. Vorsitzender,
Heinrich Heinemann, stellvertretender Vorsitzender,
Heinrich Fröhlich, Kassen- und Schriftführer und
Rainer Dippel und Erwin Forsch jeweils als Beisitzer.
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18.11.1998
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Vorstandssitzung. Im Zusammenhang mit der für das Jahr 2000 vorgesehenen Umstellung auf die EURO-Währung wird eine Projektgruppe gebildet, deren Mitglieder dem BAV gemeldet werden.
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11.08.1999
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Mitgliederversammlung. Für das aus persönlichen Gründen ausscheidende Vorstandsmitglied Erwin Forsch wird Günter Schilz gewählt.
Die anwesenden Mitglieder sprechen sich für eine Erhöhung des Sterbegeldes zum Zeitpunkt der EURO-Einführung aus.
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15.12.1999
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Vorstandssitzung. Die vorgesehene Einführung des EURO und die verwaltungstechnischen Anforderungen des BAV machen die Beschaffung neuer Hard- und Software in Höhe von zusammen ca. 42.600 DM erforderlich. Ein entsprechender Beschluss wird gefasst.
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28.06.2000
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Vorstandssitzung. Es werden verschiedene Möglichkeiten der Mitgliederwerbung diskutiert. Man beschließt, dass ca. 500 Info-Briefe an Mitglieder versandt und für eine erfolgreiche Werbung 50 DM Prämie gezahlt werden sollen. Die EDV-Umstellungsarbeiten in der Finanzbuchhaltung sind inzwischen abgeschlossen. Die Postbankkontoführung soll auf Online-Banking umgestellt werden.
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22.08.2000
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Mitgliederversammlung. Es werden einige Satzungsänderungen beschlossen, die im Zusammenhang mit der Einführung des EURO zum 01.01.2002, dem versicherungsmathematischen Gutachten und Formulierungen der "Mustersatzung" erforderlich geworden sind.
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19.06.2001
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Vorstandssitzung. Der Beisitzer Günter Schilz ist nach einem schweren Autounfall mit Wirkung vom 01.05.2001 aus dem Vorstand ausgeschieden. Die Werbeaktion hat nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt. Es konnten lediglich 10 Neuaufnahmen verzeichnet werden.
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28.08.2001
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Mitgliederversammlung. Horst Röhling wird nach dem Ausscheiden von Günter Schilz als neuer Beisitzer in den Vorstand gewählt.
Im Zusammenhang mit der beabsichtigten Aufrundung des Sterbegeldes auf 5 EURO zum 01.01.2002 sollen entsprechende Mittel bereitgestellt werden.
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28.11.2001
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Vorstandssitzung. Der Vorsitzende berichtet über die bereits vollzogene Umstellung der Beiträge und Sterbegelder auf die EURO-Währung in der EDV. Er informiert in diesem Zusammenhang außerdem über den umfangreichen Schriftwechsel mit dem BAV wegen der erforderlichen Satzungsänderungen. Einer vom BAV vorgeschlagenen Verkleinerung des Vorstands konnten sich die Vorstandsmitglieder nicht anschließen.
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12.06.2002
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Vorstandssitzung. Es wird informiert, dass nach zahlreichen Anlaufschwierigkeiten (8 Updates durch die Firma VES) die Software in der Bestandsverwaltung nunmehr den Anforderungen entspricht.
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21.08.2002
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Mitgliederversammlung. Der Vorsitzende erläutert der MV den letztmalig in DM-Währung abgefassten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2001. Danach beträgt der "Gewinn" aus der normalen Geschäftstätigkeit 1.076.368,72 DM. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung um 12,85 %.
Auf Wunsch werden den Teilnehmern Exemplare der neuen – inzwischen vom BAV genehmigten – Satzung ausgehändigt.
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24.06.2003
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Vorstandssitzung. Aufgrund eines Rundschreibens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beschließt der Vorstand die Einführung einer "Innerbetrieblichen Anlagerichtlinie". Aus Vereinfachungsgründen soll künftig an die Sitzungsteilnehmer eine einheitliches Sitzungsgeld gezahlt werden.
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20.08.2003
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Mitgliederversammlung. Es werden mehrere Satzungsänderungen beschlossen. Nach Neuwahl setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:
Karl-Heinz Binnewies, 1. Vorsitzender,
Heinrich Heinemann, stellvertretender Vorsitzender,
Heinrich Fröhlich, Kassen- und Schriftführer und
Rainer Dippel und Horst Röhling jeweils als Beisitzer.
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14.07.2004
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Mitgliederversammlung. Die MV wird u. a. darauf hingewiesen, dass sich die im Zusammenhang mit der EURO-Einführung gestiegenen Verwaltungskosten noch nicht relativiert haben. Sie betrugen 2002 20.03 % und 2003 21.06 % der Beitragseinnahmen. Ein Antrag aus der MV, die Versicherungssumme zu erhöhen bzw. eine Doppelversicherung einzuführen, wird abgelehnt.
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05.07.2006
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Mitgliederversammlung. Auf Vorschlag des Vorstands werden wichtige Satzungsänderungen beschlossen. Künftig soll die Mitgliedschaft nicht nur von Angehörigen der Post- und Telekomunternehmen usw. erworben werden können, sondern auch von anderen Personen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik. Ferner soll ab 01.01.2007 ein neuer Beitragstarif getrennt für Männer und Frauen eingeführt werden, weil Einheitstarife bei der BaFin nicht mehr durchsetzbar sind. Die Mindestversicherungssumme soll 2.500 € betragen. Als Höchstversicherungssumme – einschl. der bereits bestehenden Versicherungen – wird ein Betrag von 6.500 € vorgesehen. Darüber hinaus soll jedes ordentliche Mitglied bis zum Alter von 60 Jahren berechtigt sein, nach bestimmten Kriterien mehrere Versicherungsverhältnisse einzugehen.
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27.09.2006
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Die BaFin genehmigt die in der MV vom 05.07.2006 beschlossenen Satzungsänderungen.
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01.07.2006
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Heinrich Fröhlich scheidet als Kassen- und Schriftführer aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand aus.
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05.07.2006
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Mitgliederversammlung. Für den ausgeschiedenen Kassen- und Schriftführer Fröhlich wird Reinhard Kreger als Beisitzer in den Vorstand gewählt.
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06.12.2006
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Vorstandssitzung. Nachdem die Büroräume in der Friedrichsstr. 14, Vermieter DRK Kassel, dem Verein nicht mehr länger zur Verfügung stehen, wird ein neues Mietobjekt gesucht. Ferner wird beschlossen, noch im Dezember mit einer Homepage unter "www.poststerbekasse.de" im Internet aufzutreten.
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01.01.2007
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Von diesem Zeitpunkt an können alle Bundesbürger Mitglied der Poststerbekasse werden. Der neue Beitragstarif sowie das Mindeststerbegeld von 2.500 und das Höchststerbegeld von 6.500 € werden gültig.
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20.03.2007
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Vorstandssitzung. Mit der "Erbengemeinschaft Henkel" in München wurde zum 01.03.2007 ein Mietvertrag für neue Büroräume in Kassel, Wilhelmsstraße 6, abgeschlossen, in denen diese Vorstandssitzung stattfindet. Auf einer Gesamtfläche von ca. 70 qm ist die Kasse jetzt in der Stadtmitte angemessen untergebracht.
Die Umzugs- und Renovierungskosten betragen ca. 4.000 €.
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20.11.2007
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Vorstandssitzung. Melanie Lachmann, Bankkauffrau, hat sich um eine Tätigkeit als Mitarbeiterin in der Bestandsverwaltung beworben. Katharina Heinecke, Rechtsanwältin, ist an einer Mitarbeit bei der Sterbekasse interessiert.
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12.03.2008
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Vorstandssitzung. Nach der Einführung der neuen Tarife (01.01.2007) mit dem Höchststerbegeld von 6.500 € sind in größerem Umfang Neuverträge abgeschlossen worden, so dass sich ein gewisser "Ausgleich" für den Abgang von Mitgliedern ergab. Offenbar ist der wirtschaftliche Aufschwung beim "kleinen Mann" noch nicht angekommen, denn aus Geldnot kündigen viele ihre Versicherungen. Abgesehen davon, hat das Versicherungsgeschäft nach entsprechenden Berichten in den Medien in dieser Zeit ohnehin keinen guten Ruf. Der Vorstand will ggf. besondere Aktionen starten, wenn die Mitgliederzahl auf 7000 sinken sollte.
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06.08.2008
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Mitgliederversammlung. Heinrich Heinemann ist im Alter von 82 Jahren nach über 50-jähriger Tätigkeit im Vorstand und als Bestandsverwalter ausgeschieden. Melanie Lachmann, die ab 18.08.2008 als Bestandsverwalterin beschäftigt ist, wird der MV vorgestellt.
Nach Neuwahl setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:
Karl-Heinz Binnewies, 1. Vorsitzender,
Rainer Dippel, stellvertretender Vorsitzender,
Reinhard Kreger, Kassen- und Schriftführer und
Katharina Heinecke und Ottmar Fricke jeweils als Beisitzer.
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12.12.2008
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Vorstandssitzung. Es werden die Probleme diskutiert, die sich wegen der allgemeinen Finanzmarktkrise im Jahre 2008 hinsichtlich der Anlagenpolitik ergeben. Man ist sich bewusst, dass sich die negativen Auswirkungen am Bilanzstichtag zumindest buchhalterisch bemerkbar machen werden. In diesem Zusammenhang wurde z. B. das Zielportfolio bei den Festgeldern aus Sicherheitsgründen überschritten; die prozentualen Anteile im Bereich der Sparbriefe wurden wegen relativ hoher Zinsen auf ca. 25 % erhöht.
Die letzte Werbeaktion, bei der 1.432 Mitglieder im Raum Kassel gezielt angeschrieben wurden, war wenig erfolgreich. Es wurden nur neun neue Mietgliedsverträge abgeschlossen.
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20.03.2009
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Vorstandssitzung. Der Verein hat aktuell 7.435 Mitglieder.
Die vorläufige Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2008 liegen den Vorstandsmitgliedern vor. VV weist besonders darauf hin, dass die Finanzmarktkrise im Geschäftsjahr 2008 auch am Verein nicht spurlos vorübergegangen ist. Sie hat sich aber, dank vorsichtiger Anlagepolitik, die sich in erster Linie nicht an hohen Renditen, sondern an Sicherheitsaspekten orientierte, mit ihren negativen Auswirkungen in Grenzen gehalten. Für das abgelaufene Geschäftsjahr konnte kein Überschuss erzielt werden. Der Verein ist aber noch relativ glimpflich davongekommen. Andere Sterbekassen hat es nach Auskunft des Sterbekassenverbandes härter getroffen. .Die Anlagen mit Wertverlusten wurden in voller Höhe abgeschrieben. Auf jede buchhalterische Bilanzkosmetik wurde bewusst verzichtet.
Bei der Fondsanlage wurden ausschließlich mündelsichere Fonds berücksichtigt. Damit wurde das Risiko gering gehalten. Es bestand zu keiner Zeit die Notwendigkeit, z. B. aus Gründen der Liquidität, Fonds vorzeitig aufzulösen und damit unnötige Verluste hinzunehmen. Zumal damit zu rechnen ist, dass die Fonds nach Beendigung der Krise wieder steigen werden.
Zum 31.12.2008 erfolgte turnusgemäß eine Neuberechnung der Deckungsrückstellung. Nach der Reduktion der Verlustrücklage ist noch ein Eigenkapital von fast 450.000 Euro vorhanden.
Die Liquidität der Kasse war auch im krisenreichen Geschäftsjahr 2008 jederzeit gegeben.
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05.06.2009
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Vorstandssitzung. Das von VES erstellte Versicherungsmathematische Gutachten wurde der BaFin vorgelegt. Darin wird u. a. empfohlen, allen Versicherungen, die vor dem 01.01.2007 abgeschlossen wurden, einen Gewinnzuschlag in Höhe von 33 1/3 % des Grundsterbegeldes zu gewähren. Der Gewinnzuschlag soll auf den Zeitraum vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2012 befristet sein. Hierüber hat der Vorstand eine "Geschäftsplanmäßige Erklärung" abzugeben, die der Unbedenklichkeitserklärung der BaFin bedarf. Nach dem 31.12.2012 soll dieser Gewinnzuschlag weiter gezahlt werden, falls es die versicherungsmathematische Prüfung zum 31.12.2011 erlaubt.
Für die Abschlüsse ab dem 01.01.2007 sollen nach dem Willen des Vorstands zunächst keine Gewinnzuschläge vorgesehen werden. Das hält der Vorstand für sachgerecht, da in den vergangenen 3 Jahren kein Überschuss entstanden ist und die Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) deshalb in voller Höhe dem Altbestand zugeordnet werden sollte.
Im Zusammenhang mit dem nächsten Gutachten wäre dann zu überlegen, ob der Zugang ab dem 01.01.2007 auch Gewinnzuschläge erhalten oder dessen Überschussbeteiligung allein aus beitragsfreien Zusatzsterbegeldern bestehen soll. Die Höhe der Gewinnzuschläge wäre erneut zu überprüfen. In jedem Fall sollten etwaige Überschüsse möglichst verursachungsgerecht zwischen Alt- und Neubestand aufgeteilt werden.
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08.07.2009
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Mitgliederversammlung. VV informiert die MV ausführlich über die Auswirkungen der Finanzkrise des Geschäftsjahres 2008 auf den Verein. Der materielle Inhalt dieser Informationen besteht im Wesentlichen aus den Diskussionspunkten der Vorstandssitzungen vom 20.03. und 05.06.2009.
Die MV fasst ferner den für die Zahlung der Gewinnzuschläge notwendigen Beschluss zu der entsprechenden "Geschäftsplanmäßigen Erklärung" des Vorstands vom gleichen Tag
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11.12.2009
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Vorstandssitzung. Es wird beschlossen, auf Grund eines Rundschreibens der BaFin ab 01.01.2010 bei der Kasse ein "Risikomanagement" einzuführen. Ferner werden Probleme der Datensicherung besprochen. Im Hinblick auf die Mitgliederwerbung wird sich der Verein im nächsten Jahr erstmals auf der Frühjahrsmesse in Kassel mit einem Stand präsentieren.
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02.07.2010
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Mitgliederversammlung. VV weist besonders darauf hin, dass sich die "Verluste" aus dem Geschäftsjahr 2008 – wie in der MV 2009 prognostiziert - wieder ausgeglichen haben. Die Gewinn- und Verlustrechnung für 2009 hat einen Überschuss von 522.807,77 € ergeben. Das Eigenkapital der Kasse hat sich dadurch erfreulicherweise von 449.341,93 € auf 972.149,70 € erhöht. Damit ist die Solvabilitätsanforderung (angemessene Ausstattung mit Eigenmitteln) erfüllt.
Die MV fasst auf Vorschlag des Vorstands den Beschluss, als "Verantwortlichen Aktuar" im Sinne des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) Herrn Hakan Takil zu bestellen.
Katharina Heinecke ist auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausgeschieden. Für sie wird Melanie Lachmann als Beisitzerin in den Vorstand gewählt.
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22.03.2011
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Vorstandssitzung. VV informiert u. a. darüber, dass nach dem Urteil des EuGH vom 01.03.2011 bis spätestens 21.12.2012 Versicherungstarife unabhängig vom Geschlecht vorzusehen sind (Unisextarife). Sofern der Termin 21.12.2012 nicht unumstößlich sein sollte, könnten die entsprechenden Satzungsänderungen zum 01.01.2013 vorgenommen werden. Die Vorstandsmitglieder sind sich darüber einig, dass wegen der Modalitäten der Aktuar eingeschaltet werden sollte. Einzelne Alternativen werden besprochen.
Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden 150-jährigen Jubiläum 2012 werden entsprechende Aktionen und Werbemaßnahmen diskutiert.
Der Vorstand nimmt zur Kenntnis, dass die Präsenz des Vereins auf der Frühjahrsmesse kein Erfolg war. Es gab lediglich sechs neue Verträge und vier Vertragsaufstockungen.
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24.06.2011
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Mitgliederversammlung. VV erläutert u. a. die Gewinn- und Verlustrechnung für 2010, die einen relativ großen "Überschuss" ausweist. . Dadurch sind die während der Finanzmarktkrise entstandenen buchmäßigen Verluste nunmehr ausgeglichen. Das Eigenkapital des Vereins beträgt jetzt 2.070.536,49 €. Man ist sich jedoch bewusst, dass sich die 2011 stattgefundenen erneuten Turbulenzen an den Finanzmärkten wieder negativ auf das zu erwartende Geschäftsergebnis auswirken können.
Die im Zusammenhang mit der Einführung des Unisextarifs auf die Kasse zukommenden Aufgaben werden dargestellt.
VV stellt außerdem Herrn Aktuar Hakan Takil vor, der erstmals an einer MV teilnimmt. Herr Takil erläutert sodann seine Aufgaben als Aktuar und beantwortet einschlägige Fragen aus der Versammlung.
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23.09.2011 und
06.12.2011
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Vorstandssitzungen. Die im Zusammenhang mit dem 150-jährigen Jubiläum geplanten Aktionen, Werbemaßnahmen usw. werden im Einzelnen – auch hinsichtlich der Aufgabenverteilung – besprochen.
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11.02.2012
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150-jähriges Jubiläum der Kurhessischen Poststerbekasse
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Ausgewählte geschichtliche Dokumente
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| 1863 |
2. Rechenschaftsbericht 1863
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| 1923 |
Geschäftsbericht 1923 |
| 1968 |
Geschäftsbericht 1968 |